19/09/2020

CHROME: schemen im flimmer


Chrome: Blood On The Moon LP 1981

Nicht ganz der lärmig-böse Irrsinn von Half Machine Lip Moves (meine Lieblings-Chrome, von 1979: pharaonisch, metallisch, flimmerig, untief), dafür aber erstaunlich straight und strukturiert. So als wären die feindlichen Aliens nach der großen, alles ins Chaos gebracht habenden Invasion schon ein paar Jährchen auf der Erde, Menschen und Monstren verstehen sich mittlerweile ein wenig besser und pflegen verhalten freundschaftliche Kontakte, bei denen immer weniger Tote zu beklagen sind. Zum Ausgehen hört man dann „Blood On The Moon“. Das schnelle Geklöppel auf der Double-Bass-Drum (heißt so, oder?) geht fast schon als Black Metal-Vorläufer durch, wenn mich meine rudimentären Kenntnisse nicht täuschen.
Immer noch fremd. Immer noch twilighted. Immer noch gut.

2 Gedanken zu “CHROME: schemen im flimmer

  1. sorry, haru, an die red exposure habe ich keine erinnerung mehr. hatte ein freund von mir, aber hat sich mir nicht so eingebrannt. harry_x ist fachmann. der kann dir das wahrscheinlich sagen.

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