RODRIGO TAVARES congo | Kappen und öffnen

auch brazil – wie ben lamer gay (siehe eintrag von gestern) – auch jazz, aber eher ruhig:
rodrigo tavares „congo“
als grundstruktur ein gitarrenalbum, angereichert mit mal perkussion, bass, vibrafon, echo, sax oder anderen selbstbegleitungen. musik, bei der man in jedes nachhallen hineinhorchen muss. im gegenzug horcht es zurück. das dürfte im sinne rodrigo tavares’ sein, der seine eigene musik nämlich gar nicht so stark mit sich in verbindung bringen möchte. daher der titel „congo“, denn er ist maximal weit weg von den eigentlichen kontexten der musik. verbindung kappen als strategie. die plattform dieser musik liegt offen da. mach selbst was draus.

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