25/11/2020

SUFJAN STEVENS um acht ins bett

SUFJAN STEVENS: the age of adz (2010)

Fazit nach dem ersten Durchlauf: Mit Knarz- und Bollerelektronik wahllos aufgebrezelter Bullshit. Fazit nach dem zweiten Durchlauf: Mit Knarz- und Bollerelektronik wahllos aufgebrezelter Bullshit mit ein paar netten Einfällen, von denen kein einziger selbst einen zweiten Outtake-Aufguss von “Illinois” überstanden hätte.

Ich hoffte beim letztjährigen mau-chaotischen “BQE” noch auf ein nur kurzzeitiges Prog-Austoben, mit dem sich Sufjan Stevens mittels viel heißer Luft vielleicht aus dem Erwartungsdruck befreien wollte. Sehe meine Hoffnung aber enttäuscht angesichts von “The Age of Adz”, das so klingt, als hätten die Flaming Lips ihre psychedelischen Erwachsenen-Monster an eine familienfreundliche Vorabendserie verhökert.

Schade, dabei klang die “All Delighted People”-EP sehr vielversprechend. Sie lässt mich dann doch weiter auf zukünftige Stevensche Knaller hoffen.

2 Gedanken zu “SUFJAN STEVENS um acht ins bett

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