26/07/2021

CAETANO VELOSO mutter

Caetano Veloso – Muito (Philips Brasil, 1978)

Zwar außerhalb tropikalistisch-experimenteller Sachen, aber durchaus mit Wagnissen im Detail. „Muito Romantico“ mit Chorbegleitung, „Muito“ enthält eine schöne Pedal Steel, „Tempo de Estio“ mit großartig korrespondierendem, am Ende gar recht freiem Piano. Die Funk-Fusion auf Gilberto Gils „Quem Cochicha o Rabo Espicha“, das offensive Leisebleiben auf „Terra“. Über allem Velosos sanfte Stimme und seine Riesenqualitäten als Songschreiber. Für mich eine unverzichtbare Platte. Wie eigentlich alle von ihm aus den 1970ern. Außer vielleicht „Muitos Carnavais“, die Karneval-Bums-Platte von 1977 („Ausgerechnet … Bananen!“).


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