18. Mai 2026

THE DOORS – lärmpolitiks kleine schwächen (teil 435)

Kurze Erklärung zur folgenden Liste: Ich mag die ruhigen, zarteren Stücke der Doors mittlerweile lieber als die Hits oder den Blues-Rock. Meine kleine Schwäche für „Ships w/ Sails“ habe ich schon des öfteren beschrieben. „It Slipped My Mind“ von „Full Circle“, dem zweiten Album nach Morrisons Tod, habe ich kürzlich das erste Mal seit langer Zeit wieder gehört und war verzaubert von der humorvollen Lockerheit. Der Text dazu rief in mir das Bild eines hippiesken Lebemannes hervor, der sich den Einklang von Mind und Body wünscht (und dem gerade entfallen ist, wie es geht), ohne dieses Ziel allzu verbissen angehen zu wollen (wohl auch mit dem Bewusstsein, dass es mit Verbissenheit garantiert nicht klappen würde). Doors go Kevin Ayers! Das musste daher unbedingt noch rein in die Top 20. Beinahe hätte ich auch noch „Verdilac“ mit reingenommen. Ein kleines, fließendes Ding aus Jazz, WahWah, Fusion und Humor.

1 People Are Strange (Strange Days)
2 I Can’t See Your Face In My Mind (Strange Days)
3 My Eyes Have Seen You (Strange Days)
4 Indian Summer (Morrison Hotel)
5 When The Music’s Over (Strange Days)
6 Unhappy Girl (Strange Days)
7 Strange Days (Strange Days)
8 The Spy (Morrison Hotel)
9 Break On Through (To The Other Side)
10 Light My Fire (The Doors)
11 The End (The Doors)
12 Riders On The Storm (L.A. Woman)
13 Soul Kitchen (The Doors)
14 Love Street (Waiting For The Sun)
15 Ships With Sails (Other Voices)
16 Shaman’s Blues (The Soft Parade)
17 The Soft Parade (The Soft Parade)
18 Summer’s Almost Gone (Morrison Hotel)
19 Blue Sunday (Morrison Hotel)
20 It Slipped My Mind (Full Circle)