THE VELVET UNDERGROUND kanalentzweiung

white light/white heat

Platte unter meinen Top100, aber die Geschichte von “The Gift” habe ich nie wirklich verstanden. Ich finde die Idee aber nach wie vor sehr schön, den Stereoeffekt so zu nutzen, dass sich die Kanäle im Sound nicht wie üblich ergänzen, sondern vollkommen unabhängig voneinander agieren, sich also absolut nichts, was auf dem einen Kanal passiert, auf das bezieht, was auf dem anderen Kanal passiert. Danach hätte die Menschheit vom künsterischen Standpunkt aus betrachtet auch schon wieder direkt zu Mono wechseln können, denn weiter als zu “The Gift” hat sich der Stereoeffekt eigentlich nicht entwickelt. Außer vielleicht auf ein, zwei Progalben von Banco del Mutuo Soccorso, wo die Kanäle in ihrem schnellen Wechsel interessant zu flackern beginnen.

4 Kommentare

  1. Heutzutage würde sowas als "extrem schlecht produziert" gebrandmarkt werden: kein Stereo-Soundbild, die gesamte Instrumentalspur verzerrt, kein Druck in den Bässen, etc pp

  2. Schwarzes Skull Tattoo auf schwarzem Grund, black-on-black, womöglich die beste Idee, die Warhol je hatte. Sister Ray legt die eignen Gedanken lahm, wer braucht da noch Drogen oder Meditation. Zudem schön hier von dir zu lesen, wahr. Greetings from Catch-22

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