28/10/2020

THE DB'S zweimal gut

Die dB’s starteten 1981 mit „Stands For Decibels“ sensationell: Van-Dyke-Parks-artige Hosentaschen-Suiten („She’s Not Worried“, „Moving In Your Sleep“) wechselten sich mit knackigen Anderthalbminütern ab („Big Brown Eyes“), die zwingende Melodien mit jenem Kunststrand berieselten, in dem Brian Wilsons Käsemauken steckten, als sogar „Pet Sounds“ noch in der Zukunft lag.

Der Zweitling – „Repercussion“ (1982) – spielte etwas auf Sicherheit, war aber ähnlich gut. Alle folgenden Alben der dB’s wollten wir, das Häuflein versprengter dB’s-Fans in Kiel, gut finden. Diese unausgesprochene Absicht empfanden wir als so unabdingbar notwendig, dass wir tatsächlich viel Gutes an den Platten (er)fanden. Wir täuschten uns über ihre Mittelmäßigkeit hinweg, so tief hatten die ersten beiden Werke der dB’s auf uns eingewirkt.

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