11/08/2020

Dälek: Beschwingte Apokalypse (erste Fragmente)

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Vielleicht nicht mehr ganz das reine, dreckige, gewaltige Rauschen und die steinblockartige Superbratze, scheint mir das neue Dälek-Album (“Abandoned Language”) – zumindest wenn man von dem Vorab-File auf Pitchfork-Media (“Paragraphs Relentless”) auf das ganze Album schließen kann – in Richtung Sophistication zu gehen, nein, elegant zu walzen, nein, mit stahlverstärkten Ballettschuhen zu tippeln, nein, mit Schusswesten zu tanzen, nein, bzw ja bzw alles zusammen. Schwindeliger Track. Das Album erscheint am 27.2. und kann nur (eigenen Superlativ einsetzen, der eine gewisse Schwere und Dunkelheit impliziert und trotzdem einen leicht apokalyptisch-beschwingten Beat besitzt) sein.

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5 Gedanken zu “Dälek: Beschwingte Apokalypse (erste Fragmente)

  1. nein, "bad blood" kenne ich nicht. lohnt sich?

    Minister of Noise ist mir aus dunkler erinnerung heraus bekannt, ich kann aber nicht sagen, dass ich das irgendwie bewusst gehört habe (subtext: name sagt mir was …). ist das nicht so ein schon damals recht betagter typ gewesen, der mit elektronik und house rumfummelte?

  2. naja, wenn du auf dieses Brotherhood of Bomb usw. Gebratze stehst, dann dürfte die mit 99% Gewißheit was für dich sein, denn die hat auch mich überzeugt, weil sie gleichzeitig fies und "deep" ist, was ich von der erstgenannten nicht denke.

    Ja, der wurde erst für ne band gehalten, war eber mehr so dub-orientiert, aber house-pattern gab es eben auch, sehr eigenwillig, der mann, gibt aber nur 3 platten von ihm, wenn ich das richtig überschaue

  3. ja, nö, der kam auch aus dieser Pathological-Ecke aber das ist trotz der richtigen zutaten ein unverdauliches süppchen, was der da angerührt hat – ich habe sonst noch ein LP günstig abzugben, Titel ist mir gerade entfallen… müsste ich bei interesse mal suchen (*hust*)

  4. der hat den Fehler gemacht, daß er manchmal auch noch songs machen wollte. Die Stücke hätten im Prinzip 9-12 minuten gehen sollen (wie manche), dann kommt das ganze recht schamanenhaft. Da find ich zB "Tapping The Conversation" von The Bug wesentlich unverdaulicher, also sagen wir mal scharf an der Scheiße vorbei, und nicht an der heißen 😉

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